Sehpflege


Das visuelle System kann durch schlechte Gewohnheiten leiden. Sehpflegemassnahmen haben folgende positve Auswirkungen:

  • Erhöhung des Sehkomforts während Nahtätigkeiten wie z.B. Lesen und Schreiben.

  • Erhöhung des Durchhaltevermögens bei Nahtätigkeiten.

  • Verhütung von visuellen Funktionsstörungen.

 

Regeln zur Sehpflege:

  • Die Arbeits- bzw. Lesedistanz sollte mindestens so lang sein wie der Abstand zwischen
    dem Wurzelknöchel des Mittelfingers und dem Ellenbogen. Der PC-Bildschirm sollte noch weiter entfernt sein (Abhängig von der grösse des Monitors).

  • Die  Arbeits- bzw. Lesefläche sollte in einem Winkel von 20° geneigt werden.

  • Während und vor allem nach Nahtätigkeiten regelmässig die geöffneten Augen mit
    den Händen abdecken und sich dann weit entfernte Dinge (z.B. Berge) vorstellen.

  • Es sollten regelmässig Pausen eingelegt werden, mindestens eine Minute herumlaufen

  • Die Sitzhaltung sollte aufrecht und gerade sein, nicht im Liegen lesen.

  • Die Arbeits- bzw. Lesefläche sollte gut beleuchtet sein.

  • Die Arbeits- bzw. Lesefläche sollte ungefähr dreimal so hell wie die Umgebung sein.

  • Die Arbeits- bzw. Lesefläche sollte direkt vor der Person platziert werden.

  • Der Schreibtisch sollte nicht vor einer Wand, sondern vor einem Fenster stehen.

  • Während einer Krankheit, sollten längere Nahtätigkeiten vermieden werden.

  • Nicht zu viel Fernsehen und PC-Spiele. Dies gilt vor allem für Kinder.

  • Beim Fernsehen den Raum nicht vollständig abdunkeln.

  • Beim Fernsehen auf eine ausreichende Distanz (mindestens 2,5 Meter) und auf eine
    aufrechte Sitzhaltung achten.

  • Regelmässig Sport oder Spielaktivitäten durchführen, welche ausserhalb der Armlänge stattfinden, am besten draussen.

  • Wenn man sich draussen befindet, ab und zu ein Objekt fixieren und trotzdem die Dinge
    in der Umgebung beachten.