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Wer kann durch Visualtraining profitieren?
1. Sportler können durch Visualtraining ihre Leistung verbessern.
2. Personen bei denen visuelle Funktionsstörungen oder visuelle Defizite festgestellt wurden.
Da es eine Vielzahl an visuellen Funktionsstörungen gibt, zeigen sich sehr vielfältige Symptome:
Beschwerden verursacht durch bestimmte Sehaufgaben (z.B. Lesen, PC-Arbeit, ...), wie:
• Kopfschmerzen in der Stirn- bzw. Schläfenregion oder Migräne.
• Augenschmerzen, Augenspannung oder Augendruck.
• Rote, tränende oder müde Augen.
• Müdigkeit.
• Nackenbeschwerden.
Schreibschwäche:
• Rechtschreibfehler auch in bekannten Wörtern.
• Langsames oder ungenaues Abschreiben von der Wandtafel.
• Schlechte Handschrift.
• Schnelles Nachlassen der Schreibleistung mit zunehmender Dauer der Aufgabe.
• Buchstaben verwechseln (z.B.: d+b, p+q, ...)
Leseschwäche:
• Mit dem Finger lesen.
• Schlechte oder fehlende Sinnerkennung beim Lesen.
• Langsames stolperndes Lesen.
• Text verdrehen.
• „Ratelesen“.
• Leseunlust mit unbegrenzten Ausreden.
• Schnelles Nachlassen der Leseleistung mit zunehmender Dauer der Aufgabe.
• Auslassen von Zeilen, Sätzen, Wörtern, Wortteilen oder Endungen.
• Wörter, Wortteile oder Endungen „dazuerfinden“.
• Zeilen doppelt lesen.
• Platzverlust beim Lesen.
• Buchstaben verwechseln (z.B.: d+b, p+q, ...).
Aufmerksamkeitsdefizit.
Hyperaktivität.
Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung.
Allgemeine Ungeschicklichkeit, räumliche Fehleinschätzungen.
Unsicherheiten beim Auto fahren.
Ständiges Ansteigen der Brillenglasstärke bei Kurzsichtigen.
Verstecktes Schielen bzw. „Winkelfehlsichtigkeit“.
Unfähigkeit bestimmte Sehaufgaben (z.B. Lesen, PC-Arbeit, ...) über längere konzentriert auszuführen.
Zeitweilig unscharfes Sehen in der Ferne und oder in der Nähe, trotz guter Brille.
Zusammenlaufen der Schrift beim Lesen.
Beeinträchtigtes Verständnis beim Lesen.
Doppeltsehen.
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